Der Winter hat im Rasen seine Spuren hinterlassen. Hier eine kahle Stelle, dort festgetretener Boden, dazwischen Lücken im Grün. Wie Sie mit gezielten Schritten Ihren Garten im Frühling wieder in Form bringen können.
Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick über den Zustand Ihres Rasens. Entfernen Sie dafür Laubreste und kleine Äste mit einer robusten Harke von der Fläche. Dabei lösen Sie übrigens ganz nebenbei abgestorbene Grashalme heraus. So sehen Sie sofort, wie dicht die Grasnarbe noch ist.
Düngen – der Startschuss für gesundes WachstumSobald der Rasen sichtbar wächst, braucht er Nährstoffe. Greifen Sie zu einem Rasendünger mit viel Stickstoff. Der bringt das Gras schnell in Schwung und sorgt für frisches Grün. So gehen Sie vor: Mähen Sie zunächst den Rasen, bevor Sie den Dünger gleichmäßig verteilen. Der ideale Zeitpunkt dafür ist, wenn der Boden leicht feucht und Regen zeitnah gemeldet ist. Alternativ können Sie aber auch den Rasen nach dem Düngen selber wässern.
TIPP: Achten Sie auf die richtige Menge. Zu viel Dünger schadet mehr, als er nützt, und führt zu gelben Flecken. Ein guter Dünger unterstützt zuerst das Wurzelwachstum und sorgt anschließend dafür, dass sich eine dichte, sattgrüne Grasnarbe entwickelt. Wichtig bei der Auswahl des Düngers ist, dass er auch bei kühleren Temperaturen zuverlässig wirkt. Hochwertige Nährstoffkombinationen helfen dem Rasen, gleichmäßig und gesund zu wachsen.
Wirkt Ihr Rasen blass, hat kahle Stellen oder gibt bei Belastung schnell nach, obwohl Sie regelmäßig düngen? Dann lohnt sich ein genauerer Blick unter die Oberfläche. Oft liegt das Problem nicht im Dünger, sondern im Boden selbst. So können etwa verdichteter Boden, Staunässe oder fehlende Durchlüftung die Wurzeln daran hindern, sich richtig zu entwickeln. Ein gut durchlüfteter, biologisch aktiver Boden mit ausgeglichenem Wasserhaushalt ist deshalb die Grundlage für eine gute Wirksamkeit des Düngers.
So gehen Sie vor: Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Boden verdichtet ist oder zur Staunässe neigt. Maßnahmen wie Aerifizieren (Stanzen von Belüftungslöchern in den Boden), Vertikutieren (Anritzen der Grasnarbe) können die Bodenstruktur gezielt verbessern. Erst danach entfaltet die Düngung ihre volle Wirkung – und Ihr Rasen kann sich so entwickeln, wie er soll.
Vertikutieren – Geduld zahlt sich ausWarten Sie mit dem Vertikutieren bis nach dem dritten Rasenschnitt. Dann ist der Rasen stabil genug und kommt gut damit zurecht. Mähen Sie die Fläche zunächst bei trockenem Wetter. Stellen Sie den Vertikutierer flach ein und arbeiten Sie sich gleichmäßig erst längs, dann quer über den Rasen. Anschließend entfernen Sie Moos und Rasenfilz gründlich von der Fläche. Direkt danach wirkt der Rasen optisch oft etwas mitgenommen. Das ist ganz normal. Nach ein paar Wochen wächst er aber wieder dicht und gleichmäßig nach.
Sanden und Walzen – für einen ebenen, lockeren BodenIst Ihr Boden hart, uneben oder lehmig, hilft Sand, um den Untergrund aufzulockern. Streuen Sie zunächst etwa zwei bis drei Millimeter Quarzsand oder feinen Rheinsand 0/2 auf den Boden. Anschließend können Sie diesen mit einem Besen leicht einarbeiten. Bei Bedarf hilft anschließendes Walzen dabei, Unebenheiten zu glätten.
Kahle Stellen im Rasen verschwinden nur langsam von allein und werden oft von Unkräutern besiedelt. Hier müssen Sie nachhelfen. Harken und lockern Sie die Fläche auf und arbeiten Sie etwas sandige Erde ein. Danach bringen Sie gleichmäßig Rasensamen aus. Drücken Sie diesen leicht an und halten Sie ihn feucht. Wichtig ist, dass Sie die passende Saatgutmischung wählen, damit die „neue“ Fläche optisch nicht auffällt.
TIPP: Halten Sie den Rasen in den ersten Wochen konstant feucht, damit die Samen gut keimen und anwachsen können. Falls Sie eine automatische Bewässerung haben, nehmen Sie sich Zeit und reinigen Sie zum Frühjahr die Düsen, prüfen Sie Leitungen auf Schäden und stellen Sie die Zeitschaltautomatik passend ein. So stellen Sie sicher, dass die Bewässerung reibungslos läuft und der Rasen genau die Wassermenge bekommt, die er braucht.
Ein schöner Rasen entsteht nicht an einem Nachmittag. Mähen, düngen, wässern und gelegentliches Nachbessern gehören zusammen. Wenn Sie im Frühling regelmäßig Ihren Rasen pflegen und am Ball bleiben, entwickelt sich Ihr Rasen kontinuierlich zu einer dichten, gesunden Grünfläche.
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